Beschreibung
Pius Parsch (1884–1954) weise in seinem Denken eine „nicht weiter ableitbare Ursprünglichkeit“ auf, die es anderswo in der Liturgischen Bewegung so nicht gibt, schrieb im Todesjahr von Parsch der Beuroner Erzabt Damasus Zähringer. Ein halbes Jahrhundert später hielt der damalige Kardinal Joseph Ratzinger im Jahr 2004 fest, dass die Werke von Pius Parsch „entscheidend das liturgische Bewusstsein der Weltkirche geformt“ haben.Der Band vereint die Vorträge und Diskussionen des Vierten Liturgiewissenschaftlichen Symposions Klosterneuburg (= Drittes Pius-Parsch-Symposion) 2021, bei dem namhafte Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus dem deutschsprachigen Raum der Frage nachgingen, worin das liturgietheologische Proprium von Pius Parsch liegen kann. Als Besonderheit erwies sich, dass Parsch seine Theologie stets ausgehend von der konkreten Feier der Liturgie entwickelte. So konnte die Eigenständigkeit des Wirkens des Klosterneuburger Chorherren, aber auch dessen Verbindungen zu anderen Theologen und Einflüssen seiner Zeit aufgezeigt werden.





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