Beschreibung
Der Beitrag der Religion im Staat
„Der freiheitliche, säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann (…)“ – Dieser Satz, als „Böckenförde-Diktum“ bekannt geworden, wirft die Frage danach auf, welchen Beitrag die Religionen zum Funktionieren eines freiheitlich-demokratischen Staates leisten können. Das Grundrecht auf Religionsfreiheit gibt hierfür einen beachtlichen Freiraum, den der Staat zwar garantieren kann, aber inhaltlich nicht zu füllen vermag. Die vorliegende Arbeit widmet sich dem Recht auf Religionsfreiheit als Thema einer politischen Ethik. Eine besondere Bedeutung nimmt dabei die systematische Reflexion der Religionsfreiheit im rechtswissenschaftlichen Werk von Ernst-Wolfgang Böckenförde ein. Er betrachtet die Verankerung der Religionsfreiheit in der Rechtsordnung der Bundesrepublik Deutschland, ihre Begründung sowie ihre Auswirkungen auf die jeweilige politische Praxis. Als Thema der christlichen Sozialethik wird die Historie der Anerkennung der Religionsfreiheit durch die katholische Kirche dargestellt. Ein abschließender Ausblick akzentuiert Anfragen der Gegenwart und lässt erkennen, wie kontrovers Religionsfreiheit mittlerweile verstanden wird.





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