Beschreibung
Duns Scotus‘ „Untersuchungen zur Metaphysik des Aristoteles“ stellen einen epochemachenden Wendepunkt in der Philosophiegeschichte dar: Kreiste bis ins 13. Jahrhundert die Diskussion vor allem darum, ob die von Aristoteles anvisierte Fundamentalphilosophie letztlich von Gott oder aber von den Substanzen allgemein handelt, so stellt Scotus die kritische Frage nach den Begriffen, die aller konkreten Erkenntnis vorausliegen und sie übersteigen. Damit wird Metaphysik zur Transzendentalwissenschaft – ein Projekt, das noch Kants „Kritik der reinen Vernunft“ beeinflusst.Die Bücher I–III zeigen, wie sich aus tastenden Anfängen ein radikaler Umschwung des metaphysischen Denkens anbahnt.
Übersetzt von Joachim R. Söder
Mit einer Einleitung von Joachim R. Söder





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