Beschreibung
Johannes Buridan galt schon in seinem Jahrhundert als eine herausragende Gestalt der Philosophie. Als Magister an der Pariser Artes-Fakultät hat er vor allem Vorlesungen über die Schriften des Aristoteles gehalten und diese publiziert. Sonst Anhänger des sog. „Nominalismus“ will er sich in seinem Kommentar zur Nikomachischen Ethik eher an den anerkannten Lehrern der Moralphilosophie orientieren. Aber seine Erörterungen zur Bestimmung des Menschen, der Glückseligkeit und zur Freiheit sind ausgesprochen originelle Beiträge zur Debatte: Manche Grundlagen der bisherigen Diskussion stellt er in Frage und das im 10. Buch der Nikomachischen Ethik behandelte Thema der Eudaimonie verknüpft er mit dem Freiheitsbegriff, indem er Vernunftbestimmtheit und Spontaneität zur Einheit zu bringen sucht. Hier wird die erste Übersetzung dieser Erörterungen ins Deutsche vorgelegt.
Mit einer Einleitung von Rolf Schönberger





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