Beschreibung
Mit der Veröffentlichung ihrer Briefe an Karl Rahner hat Luise Rinser auch auf eine Konstellation zwischen Frauen und Theologen im 20. Jahrhundert hingewiesen, die über diese individuelle Beziehung hinausreicht und Fragen nach Theologie und Biographie, sowie Theologie und Psychologie, aufwirft. Das vorliegende Buch stellt diese Fragen am Beispiel von drei Beziehung vor: Karl Rahner – Luise Rinser, Karl Barth – Charlotte von Kirschbaum und Nelly Barth, Hans Urs von Balthasar – Adrienne von Speyr. Durch die Erschließung von weitgehend unveröffentlichtem Material zu diesen exemplarischen Beziehungen sollen weitere Forschungen angestoßen werden.Bruno Lautenschlager hatte die Möglichkeit, den Briefwechsel von Karl Rahner und Luise Rinser zu befragen. Christiane Tietz arbeitet die Beziehung von Karl Barth, seiner Ehefrau Nelly und Charlotte von Kirschbaum auf. Der Austausch zwischen Hans Urs von Balthasar und Adrienne von Speyr wird von Manfred Lochbrunner vergegenwärtigt. Lydia Maidl und Anni Findl-Ludescher verdeutlichen mit ihrem Blick auf diese Konstellationen, dass die Theologie des 20. Jahrhunderts keine ausschließlich „männliche Größe“ war. Brigitte Boothe und Eckhard Frick eröffnen einen psychologischen Zugang. Während Christoph Theobald die ignatianische Tradition der Unterscheidung bei den beiden Jesuiten aufarbeitet, fragt Roman A. Siebenrock danach, wie und in welchen Themenbereichen sich die Theologie Rahners durch die Begegnung mit Luise Rinser verändert hat. Ein Beitrag zur Freundschaft von Joachim Negel verortet diese Perspektiven in einem breiteren Rahmen.
Mit Beiträgen von Bruno Lautenschlager, Christiane Tietz, Manfred Lochbrunner, Lydia Maidl, Anni Findl-Ludescher, Brigitte Boothe, Joachim Negel, Christoph Theobald, Roman A. Siebenrock, Hernan Rojas
Mit einer Einleitung von Eckhard Frick, Roman A. Siebenrock, Christoph Theobald





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